Also… ich habe ganz langsam etwas verstanden. Vielleicht spürst du das auch schon lange, aber du hast es noch nicht in einen Satz gepackt:
Mein Körper war nicht kaputt.
Er musste nur zu viel auf einmal aushalten, und weißt du, was das Krasse ist?
Ich habe das jahrelang so gelebt, und dabei wirklich gedacht: Ich mache doch alles richtig. Normal, wie alle.
Ich war bewusst. Ich war „gesund“. Ich habe kontrolliert. Ich habe gelesen. Ich habe recherchiert. Ich habe ausprobiert. Ich habe Hunderte, Tausende ausgegeben… nur damit ich mich endlich fühle wie ein normaler Durchschnittsmensch.
Dabei waren meine „Probleme“ auf dem Papier nur Kleinigkeiten:
Migräne, Allergien, Verdauung, Laktoseintoleranz, hormonelle Themen… diese kleinen Dinge, die dich manchmal fühlen lassen, als würdest du nicht dein eigenes Leben leben.
Ja, man hätte sagen können: „Du bist zu sensibel.“ „Du übertreibst.“ „Jeder hat doch irgendwas.“ Oder: „Das stimmt doch alles nicht.“
Aber ich habe gespürt: Nein.
Wenn es für andere 22-Jährige nicht normal ist, ständig Migräne zu haben – warum soll es für mich normal sein?
Und genau da begann bei mir das, was ich so nenne:
das innere Durcheinander.
Bei mir sah das nicht so aus, dass ich auf der Straße umkippe.
Es sah so aus:
morgens aufstehen – und schon müde sein
mittags „irgendwie“ zusammenklappen – und schlafen müssen
abends mit dem Kleinkind einschlafen, schon am Anfang von einem Film
und selbst nach 10 Stunden Schlaf nicht erholter sein als nach 5
Ganz ehrlich: Wovon wird eine 22-Jährige so müde?
Ich habe nicht getrunken. Nicht viel Kaffee. Nicht viel Süßes. Ich bin nicht mit Fastfood groß geworden. (Tierische Fett, Fleisch.....)
Ich habe mich nicht „zu Tode“ gefeiert und keine Party-Drogen genommen.
Ich habe gegessen, was ich für normal hielt. Womit ich aufgewachsen bin.
Später habe ich wirklich alles „richtig“ gemacht: Fitness, bewusster Lebensstil, Balance – auf dem Papier perfekt und trotzdem: Mit 38 hat mein Körper nicht mehr mitgemacht, nicht mit 15.
Ich habe es lange nicht gemerkt, weil ich mich daran gewöhnt habe.
Das ist das Gefährlichste: Wenn Überlastung normal wird. Wenn es „Standard“ ist und wenn du denkst: Das haben doch alle… warum sollte ich das hinterfragen?
Am Ende war die Frage nicht mehr: „Funktioniert er?“
Er hat funktioniert aber er hat ständig gekämpft. Er hat sich ständig verteidigt.
Irgendwann wurde mir klar, wie viel er gleichzeitig tragen musste:
1) Essen – von dem man „ganz viel darf“
Brot, Gebäck, Pasta, Obst, Gemüse, „ruhig, ist ja gesund“.
Und dazu das Mantra: Fett ist gefährlich. Butter ist gefährlich. Entenfett „oh Gott“. Lieber Margarine, lieber Pflanzenöl, Sonnenblumenöl – weil wir „brav“ sein wollen.
Weißt du, was ich mir dabei wirklich genommen habe?
Das Essentielle. Das, was aufgebaut hätte: echtes Protein, echtes Fett, echte Stabilität.
Und ja: Gibt es „essentielle Kohlenhydrate“, die man unbedingt braucht?
Nein.
2) Reize – auf die man ständig reagieren muss
Rechnungen. Deadlines. Termine. Hetzen. Kinder-Wutanfälle. Erwartungen. „Mach fertig.“
Job. Zuhause. Essen. Ordnung. Schlafenszeit. Einkaufen und irgendwie gab es dieses Wort nie: genug. stopp.
Dabei habe ich schon auf mich geachtet und mir auch Me-Time gegeben aber es war trotzdem: kein echtes Ausatmen. Keine Einfachheit. Kein Frieden.
Dann habe ich angefangen, fleischbasiert zu essen.
Nicht, weil ich die „Wunderlösung“ gefunden habe (nein, kein Heiliger Gral).
Sondern weil ich neugierig war:
Was passiert, wenn mein Körper nicht ständig kämpfen muss?
Was passiert, wenn ich ihn nicht „repariere“, sondern einfach nicht mehr überlaste?
Was, wenn es funktioniert – weil ich das noch nie so getestet habe?
Carnivore Ernährung oder Fleischbasierte Ernährung.
Ich nenne es so: weniger Zeug, weniger Entscheidungen, weniger Müll,
Fleischtheke, Käsetheke, Milchprodukte, Fertig.
Der Rest im Supermarkt? Für mich gestrichen.
Seitdem kaufe ich sogar lieber ein – weil es 10 Minuten dauert. 😄
Ich bin nicht der Shopping-Typ, der jeden Laden anschaut – nur was mich interessiert aber das bleibt so, keine Sorge.
Essen einkaufen war früher eher Pflicht als Genuss und das klingt erstmal hart – aber es ist eigentlich… befreiend.
Die größte Veränderung war nicht „was ich esse“.
Sondern: wie wenig ich entscheiden muss und wie viel ich einfach nicht mehr esse
.
Keine 10 Marken vergleichen: welches ist „besser“?
Weißbrot oder Roggenbrot?
Dunkle oder Milchschokolade?
Haferflocken oder Kekse?
Dieses ewige Kopf-Theater.
Ich musste nicht mehr ständig denken:
Was darf ich? Was nicht?
Wann esse ich? Wovon geht es mir schlecht?
Wovon blähe ich auf? Wovon bin ich müde?
Heißhunger stoppen.
Blutzucker stabil.
Stabile Energie.
Mentale Klarheit.
Ich habe das nur nicht als „Performance-Upgrade“ erlebt. Ich hätte nie gedacht, dass Ernährung so stark auf mein Gehirn wirkt.
Ich habe es so erlebt:
Als müsste ich endlich nicht mehr permanent auf irgendwas reagieren.
Jetzt kommt das Wichtigste:
Als ich umgestellt habe, ist mein Körper nicht zusammengebrochen. Nicht eskaliert, kein Drama.
Er hat einfach:
sich beruhigt – und seinen Job gemacht.
Nicht alles war sofort perfekt (man nimmt auch nicht in zwei Tagen ab – lassen wir das)., aber wenn ich schaue, wo ich am 1. August war und wie ich am 30. September aussah… das war wirklich krass.
In zwei Monaten:
Schlaf: besser
Energie: stabiler
Verdauung: ruhiger
Blähbauch: weniger
Bauch: flacher
Kopfschmerzen: weg (für mich riesig)
Gewicht: –25 kg
Nebenwirkungen? Am Anfang einmal ein dumpfer Druck im Kopf – dann war es vorbei,seitdem nichts, und ganz ehrlich: Wenn das nur Placebo wäre, wäre es nicht so konstant.
Ich sage es ganz klar:
Für mich ist das kein Sport. Kein Ziel. Kein Wettbewerb.
Das ist ein Zustand, in dem der Körper nicht „schreit“.
Als wäre der innere Lärm leiser geworden.
Als müsste mein Immunsystem nicht ständig Müll aus dem Körper schaufeln. (weniger Entzündungen – viele suchen genau so.)
Nochmal: Das ist meine Erfahrung, mein Körper, mein Leben.
Ich missioniere nicht, sage ich nicht, dass es für alle passt.
Ich sage nur: Bei mir hat es funktioniert, weil endlich Entlastung da war. Weniger Giftstoffe, kein zugesetzter Zucker, nicht diese große Menge Kohlenhydrate.
Bitte merk dir das:
Der Körper braucht nicht mehr Disziplin. Nicht mehr Kontrolle. Nicht noch mehr „Erziehung“.
Er braucht, dass du nicht mehr isst, was dich krank macht. Ich weiß… im Internet ist Chaos:
Der eine sagt: Emulgatoren sind der Teufel.
Der andere sagt: Pflanzenöl ist das Problem.
Der nächste: Oxalate, Lektine, Cyanide… keine Ahnung.
und du stehst da: Wer hat jetzt Recht?
Ich glaube oft: alle ein bisschen, aber viele vergessen das Wichtigste:
Wenn du ständig nur „reparierst“, aber das System bleibt gleich, dann flickst du nur das Boot.
Bei mir hat es funktioniert, weil mein Körper endlich ein einfacheres System bekommen hat, und dadurch… wurde ich nicht perfekter.
Nur ruhiger.
Ich habe nicht mehr zwischen „schlecht“ und „weniger schlecht“ gewählt – ich habe es einfach weggelassen.
Eine Frage, die treffen kann:
Was hast du bis jetzt für normal gehalten – obwohl du dich nur daran gewöhnt hast?
Die Müdigkeit?
Den Blähbauch?
Die Kopfschmerzen?
Dieses Gefühl: „Irgendwas ist immer“?
Wenn du magst, habe ich einen anonymen Fragebogen – und mich interessiert wirklich, was du reinschreibst.
Keine Diagnose.
Kein Urteil.
Kein Besserwissen.
Nur ehrliches Hinsehen: Was ist schon lange nicht mehr okay, aber du lebst damit?
Wenn du willst, kann ich dich später sanft dahin führen, was ich als CarnieGo aufbauen werde:
Nicht Diät – sondern Zustand. Einfachheit. Stabilität. Ruhe.
Nicht jeder Weg beginnt mit einer Entscheidung
Manches ist zuerst einfach da.
Als Gedanke.
Als Gefühl.
Die Haltung, die in diesem Blog sichtbar wird,
nimmt an einem Punkt eine geführte Form an.
Diesen Rahmen nenne ich CarnieGo.
Nicht jetzt.
Nicht für alle.
Und ohne Erklärung.
sage ich dir Bescheid.
Kein Newsletter. Eine einmalige Information, wenn es beginnt.