Fleischbasierte Ernährung: Warum mein Körper nach 22 Jahren Vegetarierin endlich ruhiger wurde

1) Ich wollte nicht diäten. Ich wollte mich endlich wieder gut fühlen.

Ich habe mich nicht deshalb für eine fleischbasierte Ernährung interessiert, weil ich eine neue Methode gesucht hätte. Ich wollte keinen „Lifestyle wechseln“. Ich wollte nichts „noch besser“ machen. Mir wurde schon schlecht bei dem Gedanken, dass ich schon wieder irgendetwas machen muss.

Ich habe eher einfach gespürt: Ich war müde.

Ich war müde davon, immer aufpassen zu müssen. Ich hatte komplett genug davon. Es hat mich wahnsinnig gemacht, dass man ständig rechnen muss. Ich habe es gehasst, dass sofort „ein Problem“ da ist, wenn ich nur einen Bissen zu viel esse.

Dass schon ein Stück Brot reicht und ich das Gefühl habe, es bleibt direkt an mir hängen, und gleichzeitig war mein Kopf voll mit Informationen, Tipps, Verboten und Listen. Voll mit so viel Unsinn, dass ich davon nicht klüger geworden bin, sondern nur starrer.

Und das Krasseste habe ich noch gar nicht gesagt:


Das alles hat mir überhaupt nicht das gebracht, was ich wollte.


Keine Leichtigkeit. Keine Gesundheit, nur immer gut, aber immer wieder kleine Sache (deswegen lange Zeit nicht realisiert habe). Kein gutes Gefühl in meinem eigenen Körper.

Ich dachte immer, Disziplin wird mich retten.
Diese riesige Konsequenz, auf die ich stolz war.
Irgendwann habe ich verstanden: Manchmal ist genau diese Disziplin das, was dich erstickt.

2) 22 Jahre Vegetarierin: eine Überzeugung, die langsam müde wurde

Ich war 22 Jahre lang Vegetarierin. Nicht „ab und zu“. Nicht „größtenteils“. Sondern bewusst, aus Überzeugung. Mit dem Glauben, dass ich das perfekt mache. Dass man da höchstens noch etwas feiner einstellen kann – aber was sollte denn schon groß fehlen? Das war doch perfekt. Ich war mir absolut sicher, dass ich es richtig mache.

Nur im Rückblick sehe ich: Fünf Jahre später begann die Lawine.
Nur wusste ich damals noch nicht, dass diese Lawine in Wahrheit mein eigener Körper war.

Die Migräne kam.

Nicht diese Art von „mir tut halt manchmal der Kopf weh“.
Sondern diese Migräne, die dir den Tag nimmt, die Geduld, das Licht. Weil es dir erst wieder besser geht, wenn du dich übergeben hast. Ich habe mich irgendwann sogar absichtlich zum Erbrechen gebracht, nur damit es endlich aufhört.

Ich frage dich jetzt ganz ehrlich, weil mir jemand diese Frage viel früher hätte stellen sollen:

Findest du es normal, dass eine 22-Jährige dreimal pro Woche Migräne hat – bis zum Erbrechen?

Denn jede Untersuchung war ohne Ergebnis.
Alle Befunde waren perfekt.


Die Erklärung war nur:
„Sie sind halt der Typ für Kopfschmerzen.“

Und da habe ich zum Freund meines Vaters gesagt, einem Arzt:
„Dann gib dein Diplom zurück, wenn das alles ist, was du dazu sagen kannst.“

Da wurde mir klar: Die Medizin wird mir hier nicht wirklich helfen können.
So genau da begann ein Teil meiner Reise, denn ich musste meine Migräne selbst in die Hand nehmen.

Ich wusste nicht wie, wusste ich nicht womit.
Damals war das Internet auch noch ganz anders. Smartphones waren gerade erst am Anfang – iPhone 3-Zeit (2005-2006). Aber das war mir egal

Ich wusste nur:
Wenn andere 22-Jährige diese Probleme nicht haben, dann kann das nicht normal sein.

Nicht einmal mein Vater hatte Ideen – und er war Apotheker.

Ich habe viel gefragt und viel gelesen und alles, was kam – jede Therapie, jeder Trick, jeder Ansatz – ich habe es ausprobiert.

Atlas-Korrektur

Mehr Wasser trinken

Nur Tee geturnken, wobei ich sowieso bis 21 fast nie Kaffee getrunken hatte.

Schlaf war von der Menge her immer okay, oder ich habe halt nachgeschlafen. Auch meine Libido war in jungen Jahren völlig in Ordnung – ich kann mich da wirklich nicht beschweren.

Mit der Zeit bin ich auf Nahrungsergänzungsmittel gestoßen, und die haben mir auch enorm geholfen. Ich habe sie regelrecht vergöttert, weil sie mir meine Probleme fast weggenommen haben. Plötzlich hatte ich vielleicht nur noch einmal im Monat leichte Kopfschmerzen, und mit Ölen konnte ich das gut in Schach halten. Mein Lieblingsöl war ein chinesisches Öl – wenn ich gemerkt habe, dass es losgeht sofort auf den Stirn massiert habe es inne 10 Minute geholfen.

Das alles hat immer ein bisschen geholfen.
Aber eine endgültige Lösung? Die kam nie.

Dann kamen die hormonellen Probleme.
Fragen rund um Fruchtbarkeit.
Allergien. Laktoseintoleranz.


Insgesamt fühlte es sich an, als würde mein Körper immer langsamer und langsamer und langsamer arbeiten.

Ich war schon Mutter, als ich die Quantentechnologien kennengelernt habe.(2019) und damit konnte ich mein Leben wirklich auf ein ganz anderes Level heben. Das war ein riesiger Durchbruch für mich. Es war wirklich wie eine Hausapotheke für alles – und sogar für meine Seele. Es hat mir bei all meinen Problemen gleichzeitig geholfen. Wirklich. Es hat mich verändert. Und ich musste nicht mehr Angst haben, dass die Kopfschmerzen kommen und ich mein Öl nicht dabei habe..... Ich habe es einfach eingeschaltet und zehn Minuten später war alles wieder okay. Ich habe es geliebt.

Grundsätzlich war ich gesund.
Vor allem mit der Quantentechnologie war ich voller Energie. Ich habe Menschen unterrichtet, sie motiviert und ihnen beigebracht, dass sie ruhig Vegetarier sein können, weil das doch so gut sei …

Nur eben:
Ich war trotzdem nicht immer wirklich gut.

3) Der Körper schreit nicht immer. Manchmal wird er einfach still.

Die meisten von uns erwarten, dass der Körper sich meldet, wenn etwas nicht stimmt. Dass er ein klares Zeichen gibt. Sozusagen ein Ausrufezeichen am Ende des Satzes.

Ja, das sagt man.
Aber bei mir war es nicht so.


Mein Körper wurde eher immer leiser und heute weiß ich: Eigentlich ist das bei vielen so.

Es gab kein großes Drama, keinen Zusammenbruch.


Ich habe nur gemerkt, dass alles immer schwerer wurde.

Das System, das mich früher getragen hat, hat mich irgendwann nur noch geschleppt.


Was früher selbstverständlich war – Energie, Freude, ein stabiles Nervensystem – wurde plötzlich zu einem eigenen Projekt.

Die Erschöpfung mit den Kindern war irgendwann Dauerzustand. Ich konnte mich nie richtig ausschlafen und das lag nicht an den Nächten mit Kindern. Zwölf Stunden Schlaf hätten nicht gereicht. 24 Stunde gefühlt auch nicht.

Ja, es gab Stress, aber nicht übermäßig. Ich war eigentlich nie ein besonders gestresster Mensch. Daran konnte man es also nicht einfach festmachen. Auch nicht an Überarbeitung – höchstens mal kurzzeitig.

Genau das ist das Gefährliche:
An langsame Verschlechterung gewöhnt man sich.

Du denkst, das ist normal.
Du denkst, das ist Mutterschaft.
Du denkst, das ist eben das Alter, nicht mehr wie früher.

Du denkst, du bist einfach schwach.

Dabei kann es sein, dass du einfach schon viel zu lange in einem Zustand bist, in dem dein Körper nur noch kompensiert.


Eigentlich nicht mal nur kompensiert – sondern einfach nur noch versucht zu überleben, und irgendwann kann er nicht mehr.

4) Der Spiegel war der Schlag. Aber nicht aus Eitelkeit.

Meine Suche begann nicht mit dem Wort „Gesundheit“.
Sie begann mit dem Spiegel.

Nach der Geburt hatte ich dreißig Kilo mehr auf mir. Okay. Dafür gibt es Erklärungen. Das Leben, Hormone, Stress, Kinder, Schlafmangel.

Nur das Krasse war: Ich habe in dieser Zeit doch schon „gut gegessen“.

Ich habe trainiert.

2015 habe ich in den Spiegel geschaut und nur gedacht:
Ich sehe schlimm aus.

Schlaff, der Po weich, die Arme weich, zu viel Speck um die Mitte, als Schwimmgurtel, und das, obwohl ich damals noch gar nicht geboren hatte. (29-30 Jahre Alt)

Also kam der schnelle Lifestyle-Wechsel:
Zero Kohlenhydrate – zumindest dachte ich das.


Null Zucker

Keine Süßigkeiten

Kein Kuchen

Kein Brot, obwohl ich Brot geliebt habe.
Dazu Training, viel mehr Training, Bewegung usw....

Ich habe dann sogar die Group-Fitness-Ausbildung gemacht, und mein Hobby wurde wirklich auch mein Beruf. Damit es richtig komplett ist, habe ich 2017 auch noch Ausbildungen in Ernährungsberatung und Sporternährung gemacht, damit ich meinen Kundinnen wirklich bei allem helfen kann.

Trotzdem ging dieses verdammte Kilo nie so weg, wie ich es wollte.
Und wenn es mal weg war, kam es schnell zurück. (Jojjo-Effekt)

Der Bauch war trotzdem da, diese Vorwölbung, dieses Gefühl:

Irgendwas stimmt einfach nicht.

Wenn ich Diäten gemacht habe, war es immer besser.


Aber danach bin ich natürlich wieder in meine ursprüngliche Ernährung zurückgegangen, die ja auch „fitnessmäßig“ war und trotzdem hat es weiter nicht gepasst. Der Jo-Jo-Effekt hat mich mein ganzes Leben begleitet – sogar als Fachperson.

Meine beste Form hatte ich vor der Geburt und auch danach mit einer Stoffwechsel-Diät.

Wenn ich daran zurückdenke, war ich wirklich extrem energiegeladen. Schlank, Hübsch, Stark. Mein Nervensystem war stabil.

Damals durfte ich 21 Tage lang nur bestimmte Gemüsesorten essen, kein Fett, kein Öl – aber viel Fleisch und Fisch, und weil ich das mit einer Produktlinie gemacht habe, dachte ich, diese Produkte seien so großartig. Ich habe die Produkte beibehalten – nicht die Ernährung.

Dabei war ich genau dann richtig gut.
Und wenn ich dann später Grieben dazu gegessen habe, sobald ich wieder durfte, hat sich das für meinen Körper unglaublich gut angefühlt. Daran erinnere ich mich ganz klar.

Aber in meinem Kopf war das nur eine Diät.
Ich habe nie gedacht, dass mich genau das vielleicht in Richtung Lösung bringt.

Und das ist das Verrückte:
Ich habe es vor zehn Jahren eigentlich schon gespürt.

Leider war jeder Urlaub, jedes „lass mal locker“ direkt ein Desaster. Ich kam fünf Kilo schwerer zurück. Also war es besser, vorher zu diäten oder währenddessen wenigstens irgendwie nicht zuzunehmen, und genau diese Konsequenz habe ich am Anfang gemeint: Ich habe es gehasst, dass ich Essen nie wirklich frei genießen konnte.

Ich habe es akzeptiert.
Ich habe mich damit abgefunden.


Ich habe gelitten und mir eingeredet:
„Ich bin halt so ein Typ.“

Aber nach meiner zweiten Schwangerschaft mit den Zwillingen kam dann wirklich noch die Krönung: Zeichen von Diabetes. Hautanhängsel überall. Symptome, bei denen man nicht mehr einfach abwinken kann.

Und da habe ich zum ersten Mal ganz klar gespürt:
Ich will mich zurück.

Nicht nur meinen Körper.
Sondern die Frau, die ich einmal war.
Dieses Nervensystem, das tragen konnte.
Diese Geduld, die nicht aus purem Überleben kam.

5) „Gott bewahre.“ Und dann habe ich von einem Tag auf den anderen gewechselt.

Als meine Freundin mir sagte hat, dass Diabetes vielleicht schon anklopft hat, ist in mir etwas umgesprungen.
Keine Panik, eher ein ganz klarer Satz:

Gott bewahre. Was muss ich tun?

Und hier kommt der Teil, der für viele „zu viel“ ist:

Ich habe von einem Tag auf den anderen gewechselt.

Kein Übergang.
Kein Plan.
Kein „ich mache es langsam“.

An einem Tag war ich noch Vegetarierin.
Am nächsten Tag habe ich Fleisch gegessen sogar mit viel Fett.

Krass? Ja.
Ehrlich? Auch ja.
Verrückt? Absolut.

Ich wollte nicht rebellieren.
Ich wollte nichts beweisen.
Ich wollte mir auch keine neue Identität bauen.

Ich wollte einfach nur einer verrückten Idee eine Chance geben.

Okay. Das habe ich noch nie ausprobiert. Was sollen ein oder zwei Monate schon kaputtmachen?

Wenn es hilft, hilft es, wenn nicht, dann höre ich wenigstens auf, mir selbst weiter vorzulügen, dass alles in Ordnung ist.

6) In den ersten Tagen habe ich es noch „Diät“ genannt. Zwei Wochen später war es etwas ganz anderes.

In der ersten Woche dachte ich auch noch:
Okay, das ist jetzt halt eine Diät.

Ein kurzes Projekt.
Ein „na gut, ich probiere das mal“.

Dann kam dieser Moment, in dem ich 22 Jahre mit zwei Wochen verglichen habe.

Und diese zwei Wochen konnte man nicht einfach mit „wahrscheinlich Placebo“ abtun.

In 2 Wochen hat sich mehr verändert als in den 22 Jahren davor zusammen.

Nicht alles wurde perfekt – natürlich nicht.
Aber zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass mein Körper nicht gegen mich arbeitet.

Als hätte ich die ganze Zeit mit angezogener Handbremse gelebt, ohne es wirklich zu merken, und plötzlich hat jemand sie gelöst.

Da habe ich verstanden:
Das ist kein Programm.
Das ist keine „Methode“.
Das ist ein Experiment an mir selbst.

Damit ich endlich meinen Motor kennenlerne.


Die echte Funktionsweise meines Körpers. Obwohl ich doch gelernt hatte und „wusste“, wie Ernährung funktioniert, und leider kam damit auch diese brutale Erkenntnis:


Dass vieles von dem, was ich für viel Geld gelernt habe, in Wahrheit auf komplett falschen Informationen aufgebaut war.

Wenn einem plötzlich klar wird, dass man 20 Jahre Ausbildung innerlich in die Tonne werfen könnte, dann tut das wirklich weh.
Richtig weh.

7) Seit ich fleischbasiert esse, fühlt sich mein Körper befreit an – aber was heißt das konkret?

„Befreit“ ist für mich kein spiritueller Satz. Kein Instagram-Zitat.

Befreit heißt für mich ganz konkret:


Bestimmte Dinge schreien endlich nicht mehr.

1. Weniger innerer Wahnsinn rund ums Essen

Mein Kopf hat nicht mehr dauernd darüber nachgedacht, was ich essen darf, was nicht, was reinpasst und was nicht. Es wurde einfacher. Nicht spannender. Einfacher.

2. Weniger Entscheidungen = weniger psychische Last

Man muss nicht jeden Tag hundert Mini-Entscheidungen treffen. Und das ist ein viel größeres Thema, als es klingt. Entscheidungsmüdigkeit ist real. Wenn Essen dir davon etwas abnimmt, hast du schon gewonnen.

3. Das Abnehmen … als würde es einfach wegschmelzen

Bitte nimm das nicht als Versprechen. Das war meine Erfahrung. Aber genau so hat es sich angefühlt: als würde ich in der Sauna sitzen und die Kilos schmelzen einfach runter. Als wäre da eine Wachsschicht auf mir gewesen, die mich die ganze Zeit festgehalten hat.

4. Mein Schlaf hat sich brutal verändert

Ich habe mein ganzes Leben lang unruhig geschlafen. Nicht tief. Bei jedem Geräusch war ich wach. Ja, ich bin wieder eingeschlafen, aber ich bin eben immer aufgewacht.

Jetzt wache ich oft in derselben Position auf, in der ich eingeschlafen bin. Manchmal höre ich nicht einmal die Kinder – und die sind klein. Für mich ist das heute kein Luxus mehr. Das ist zur Basis geworden.

5. Mein Nervensystem ist zurückgekommen

Als Mutter … das ist vielleicht das größte Geschenk, das mir passieren konnte. Ich habe mehr Geduld. Auch mit meinen Kundinnen, nicht, weil ich ein „besserer Mensch“ geworden bin, sondern weil ich nicht mehr ständig innerlich betäubt bin.

Also genau das ist der Schlüssel:
Ich bin kein anderer Mensch geworden. Ich muss nur nicht mehr die ganze Zeit kämpfen.

8) Volle Ketose war für mich nie ein Ziel – sondern ein Zustand

Viele reden über Ketose, als wäre sie eine Trophäe.
Messen, posten, beweisen.

Ich habe das nie so erlebt.

Für mich war Ketose eher wie ein Raum, in dem endlich Ruhe ist.
Keine Euphorie, kein Hype.


Eher so eine tiefe innere Zufriedenheit, dass irgendwie alles stimmt. Dass alles passt.

Wenn du das einmal wirklich spürst, dann wird es schwer, zurückzugehen an diesen Ort, an dem dein Körper ständig fragt, protestiert und schwankt.

Nicht jeder Weg beginnt mit einer Entscheidung

Manches ist zuerst einfach da.

Als Gedanke.

Als Gefühl.

Die Haltung, die in diesem Blog sichtbar wird,

nimmt an einem Punkt eine geführte Form an.

Diesen Rahmen nenne ich CarnieGo.

Nicht jetzt.

Nicht für alle.

Und ohne Erklärung.

Wenn du wissen möchtest, wann sich dieser Weg öffnet,

sage ich dir Bescheid.

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